Gemeinderat beschließt Neubau des Gemeinschaftshauses

07. Februar 2020 : Nach einer Vorgeschichte seit Mai 2018,

nach vielen Gesprächen mit allen Beteiligten, nach Durchführung eines Plangutachtens mit vier Architekturbüros und nach Beteiligung der Öffentlichkeit (Ausstellung der anonymisierten Entwürfe im Kotterhof an 5 Wochenenden) sowie nach mehreren Ortsterminen und mehrmaliger Beratung im Gemeinderat fasste der Gemeinderat in der Sitzung am 05.02.2020 folgende Beschlüsse:

1.       Der Planungsauftrag wir –vorbehaltlich eines noch abzuschließenden Architektenvertrages- bis einschließlich Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) dem Architekturbüro Kolbinger (Ingolstadt) als dem bestplatzierten Büro des Plangutachtens im Einvernehmen mit dem Schützenverein, der Rotkreuzbereitschaft und der FFW Böhmfeld erteilt. Bei Realisierung des Projekts werden die Leistungsphasen 5 mit 9 beauftragt (8 dafür, 3 dagegen).

Mit der Entwurfsplanung ist sofort zu beginnen, um eine Ausschreibung der Leistungen im zeitigen Winter 2020/21 zu gewährleisten

2.       Der Umfang der Planung beschränkt sich auf ein Gemeinschaftshaus, das ein Schützenheim mit 11 elektronischen Schießständen, ein Feuerwehrhaus mit 4 Stellplätzen und ein kleines Heim für die Rotkreuzbereitschaft incl. einer Garage umfasst. (7 dafür, 4 dagegen)

Gemeinderat Klaus Koller stellte den Antrag, einen völlig neuen Wettbewerb zu starten, und zwar einen Architektenwettbewerb unter Einbeziehung des Gebäudes Hauptstr.11 (4 dafür, 7 dagegen).

Die Gemeinderäte der SPD/FW und Johann Dieling (CSU) lehnten diesen Antrag ab, weil er enorme Kosten verursachen würde und eine erhebliche zeitliche Verzögerung mit sich bringe. Bis das neue Gemeinschaftshaus bezogen werden könne und das Haus am Dorfplatz frei werde (Mitte 2022), bleibe sehr viel Zeit, um die künftige Nutzung der früheren Gemeindekanzlei mit Feuerwehrhaus in Ruhe und ohne hohe Wettbewerbskosten zu planen.

Die angefügte Skizze zeigt, dass der sogenannte „Gemeinschaftsteil“ (Bürgersäle etc.) des Plangutachtens aus Kostengründen nicht realisiert wird. Die „abgespeckte“ Version liegt nach der Kostenschätzung bei etwa 3 Millionen Euro.

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